Führt Rad fahren zu Prostatakrebs?

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Wow. Was für ein Schocker! Die für Titten und Ärsche von Prominenten bekannte Regenbogen-Publikation Daily Mail zitiert eine Studie die ein 6 mal höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken postuliert für Männer über 50 die mehr als 9 Stunden pro Woche Rad fahren. Leider berichten auch seriöse Websites darüber. Was bedeutet das?

Männliche Radsportler und Pendler die regelmäßig relativ lange Strecken fahren also etwa halbe Stunde hin und halbe zurück könnten gefährdet sein.

Leider besagt die Studie nichts darüber was genau die Ursache ist. Ist es es das Rad fahren an sich? Das bezweifle ich. Als Mann der Rad fährt habe ich da eine sehr nahe liegende Vermutung: Wenn der Sattel auf die Harnröhre drückt kann es zu Schädigungen derer und dementsprechend der Prostata führen. Ich kann mich noch genau erinnern wie das war als ich ein Fitnessbike also eine Art Rennrad hatte, oder davor ein Mountainbike.

Die Sattel die damals und leider oft auch heute weiterhin ausgeliefert werden drücken nach einer halben Stunde oder eher ganz deutlich auf die Harnröhre.

Ich hatte Schwierigkeiten zu urinieren, selbst nachdem ich die Strecke absolviert hatte und längst zu Hause war. Dafür gibt es eine ganz einfache Lösung: Einen vernünftigen Sattel besorgen mit einer breiten Spalte in der Mitte der dafür sorgt das wir nur auf unserem Hintern sitzen und nicht auf unserer Harnröhre. Ich denke das empfiehlt sich auch für Frauen, selbst wenn sie keine Prostata haben.

Wem das nicht genügt, holt sich ein bequemes Liegefahrrad. Ein Lowrider mit einem Sessel zum Sitzen tut es auch. Ich wette, dass Liegerad-Fahrer keinesfalls ein erhöhtes Krebsrisiko haben, außer vielleicht Lungenkrebs weil sie zu dicht an den Auspuffrohren fahren und daher mehr Abgase einatmen. Dagegen helfen nur mit echtem Ökostrom betriebene Elektroautos.

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