Chopper-Fahrrad Philosophie
Chopper-Fahrrad Escobar Short von PG Bikes
Was zeichnet ein Chopper-Fahrrad aus und was unterscheidet es von einem gewöhnlichen Rad, oder einem Cruiser bzw. Lowrider?
Ein Cruiser hat zwar einen ästhetisch geschwungenen Rahmen, einen bequemen Sattel und breiten Lenker, doch erst das Chopper-Fahrrad spitzt diese Formen derart zu, dass es eher einem Kunstwerk als einem Rad gleicht. Der Übergang vom Cruiser oder Lowrider zum Chopper ist aber oft fließend. Der Chopper ist gern länger und extremer. Je tiefer das Rad ist und je länger der Sitz desto eher ist es Lowrider.
Der Sattel ist eher ein Sessel und vor Allem das Hinterrad ist gern ein kleiner aber beeindruckender Breitreifen. Das Chrom blitzt anständig.
Damit ist eins garantiert: Aufsehen. Wer dieses erregen und gleichzeitig gemütlich cruisen will ist beim Chopper richtig. Dieses Fahrrad ist natürlich eher zum stolzieren da. Wer lange Strecken oder schnell fahren sollte sich ein Zweitrad anschaffen.
Chopper sind etwas für echte Männer die solche bleiben wollen, auch auf dem Rad.
Wer nun meint Chopper-Fahrräder seien nur ein müder Abklatsch motorisierter Chopper-Bikes den soll die Geschichte eines besseren belehren.
Die ersten heißen Öfen waren nichts anderes als Cruiser mit Motor, sogar Harley Davidson hat vor Hundert Jahren solche gebaut.
Es steckt also eine speziell Philosophie hinter dem Chopper-Fahrrad. Das Rad fahren gewinnt eine symbolische Ebene, die Eile entfällt. Oftmals fahren Chopper-Fahrrad Besitzer in Gruppen herum einfach aus Spaß an entspannten Art der Fortbewegung. Doch dass Rad dient eben nicht mehr nur zum fahren sondern dazu sich vom grauen Alltag abzuheben.
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Philosophie dahinter schön und gut, aber besonders ansprechend finde ich die Dinger trotzdem nicht… ^^
Ja, aber warum nicht?
Von der Optik gefallen sie mir nicht und ich mag auch das Fahrgefühl vor allem bei denen wie oben abgebildeten nicht. Aber dazu gibts ja die ganzen verschiedenen Fahrradtypen, damit man sich sein liebstes aussuchen kann und ich bau mir halt am liebsten selber was. Vor allem rumbasteln an meinem Fixie ;)
Also was bauen, was eben kein Chopper is. :)
Zunächst einmal meine Hochachtung vor dem Künstler, der sich die Lebenszeit genommen hat um dieses Bike auf die Räder zu stellen.
Ich stelle mir gerade vor wie man da wohl darauf sitzt und wie lange man das aushält.
Eins ist sicher, man fällt damit auf.
Aber wie?
Ich glaube da erntet man eher Spott, Mitleid und Gelächter als Hochachtung.
Wer will schon mit einem Clownsfahrrad durch die Gegend fahren?
Nach spätestens fünf Minuten ist die Fahrt zu Ende. Länger hält ein normal gewachsener Mensch diese Sitzhaltung sowieso nicht aus.
Ja, wer will schon mit so einem “Clownsfahrrad” durch die Gegend fahren….in Hannover sind es ca. 130 Personen…in Hamburg ca. 200…in Lübeck ca.30…und in allen Städten Deutschlands und der EU Nachbarländer ebenfalls viele.
Ich selbst fahre einen 28″ Lowrider, und wenn sogar ausgewachsene Frauen sagen, daß Rad sei “porno”, dann klingt das nicht wie Spott. Auf den Harley-Days in HH gabs sehr nette Gesprächsrunden mit Harley-Bikern, die die Sitzproben auf diesen “Clownsrädern” ausgeprochen cool fanden.Also Hohn und Spott erntet man damit keinesfalls. Und Hochachtung erwartet keiner von uns.
Diese “Clownsfahrräder” sind bequemer als sie aussehen, damit sind Touren über mehrere Stunden kein Problem. Zudem sind fast alle Fahrräder dieser Bauart von den Fahrern umgebaut und modifiziert worden, sodaß sie für den jeweiligen Fahrer Langstreckentauglich werden..