Buch: Der Schweiß der Götter – Die Geschichte des Radsports

Letzten November hat mir der Verlag Covadonga unaufgefordert sage und schreibe drei Bücher zugeschickt. Sie hatten offenbar Weihnachten vorverlegt. Ich bin ja seit einem Jahr ein fleißiger Leser. Ich lese ca. ein Buch pro Woche und so habe ich gleich eines der Bücher gelesen. Es war Der Schweiß der Götter von Benjo Maso.

Das Buch skizziert die Geschichte des Radsports wie der Untertitel bereits kundtut. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf der Tour de France und den frühen Jahren des Radsports.

Es liest sich wie ein Roman, genauer gesagt ein Enthüllungsroman. Die Verflechtung von Medien, Wirtschaft und Sport wird auseinander dividiert auf eine sehr leicht verständliche Weise. Die wichtigsten Akteure werden plastisch dargestellt und die Mythen der Tour de France aufs Korn genommen.

In der Tat habe ich kaum gemerkt wie schnell ich das Buch hinter mir hatte, zumal es ja ein Sachbuch ist.

Dabei hat es knapp 280 Seiten. Ich kann nur sagen: Vielen Dank an Covadonga. Wer im Winter nicht gern Rad fährt aber nicht ganz auf den Radsport verzichten will der kann immerhin darüber lesen. Ich kann „Der Schweiß der Götter“ nur weiterempfehlen.

Jetzt sehe ich selbst das Doping mit anderen Augen, es war offenbar von Anfang an bei der Tour de France mit dabei. Was sich geändert hat ist allerdings wie die Menschen den Sport heutzutage wahrnehmen.

Wer etwas genaueres über das Buch wissen will kann sich folgende Kritiken ansehen:

 

Auf dem Cover ist übrigens ein Foto von Gustave Garrigou zu sehen aus dem Jahre 1910. Er wurde damals Dritter.

 

Gustave Garrigou

 

 

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