Schöne Frauen fahren Rad in Chicago

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Mit Chicago verbindet mich ein ganz besonderer Trip. 2005 bin ich auf eigene Kosten zu einem alternativen Kulturfestival nach Chicago aufgebrochen. Nach 21 Stunden Flug und Fahrt, verlorenen Gepäck war ich dann dort.

Zum Glück hatte ich einen Bekannten aus Chicago den ich seinerzeit in Berlin herumgeführt hatte. Das Festival selbst war recht enttäuschend, die Menschen ziemlich selbstbezogen und verschlossen. Ich unterhielt mich mit ein Paar meiner Lieblings-Kunstschaffenden aber auch nicht viel mehr.

Stattdessen begann ich Chicago außerhalb des „Events“ zu erkunden.

Unter Anderem war ich

  1. bei einem Noise Battle in einer zum Abbruch vorgesehen Kirche
  2. auf einer 1. Mai Demo mit einer Million Teilnehmenden
  3. und vor Allem auf meiner allerersten und bislang einzigen Critical Mass.

Ich schrieb seinerzeit einen Artikel darüber für die DE:BUG, der ist irgendwo im Archiv vielleicht noch vorhanden. Jedenfalls ist es jetzt jedes Mal so wenn ich Chicago höre oder sehe (etwa in einem Film wie i-Robot mit Will Smith) dass mir warm ums Herz wird.

Noch wärmer wird mir wenn ich Bilder schöner Frauen die Rad fahren aus Chicago sehe.

Nicht nur weil sie schön berauschend lächeln (Pssst, nicht meiner Frau weiter sagen, die liest den Blog nicht!), die Wärme entsteht weil die dortige Szene mikroskopisch aber wundervoll ist oder war. In Chicago fuhr nämlich wie in den meisten US Städten kein Mensch Fahrrad. Es waren buchstäblich ein Paar Exoten die es taten. Trotzdem oder gerade deswegen waren auf der Critical Mass damals einige Hundert Menschen dabei und die Stimmung euphorisch.

Ich hatte mir von meinem Bekannten sein Zweitrad ausgeliehen, ein extrem schwergängiges Cruiser-Fahrrad ohne Gangschaltung das sonst im Keller vermoderte. Es war sehr anstrengend zu fahren und ich kam kaum über Fußgänger-Tempo hinaus. Dennoch genoss ich das Ganze unheimlich. Viele Leute machten mir sogar Komplimente wegen dem Klassiker auf dem ich fuhr.

Am Ende des Tages war ich fix und fertig aber glücklich.

Auf dem Rückweg hatten mich noch die armen Ghettokids aus den berüchtigten Elendsvierteln verspottet weil ich auf so einem Gefährt unterwegs. Als wollten sie sagen, schau da, es gibt noch ärmere Gestalten als uns! Anders als mein Gastgeber warnte wurde ich aber weder ausgeraubt noch mit Waffen bedroht. Alles im grünen Bereich also. Das nächste Mal würde ich in der Ecke aber sicher ein schnelleres Rad bevorzugen.

Nun denn, lange Rede kurzer Sinn: Es ist an sich schon schwer in Chicago Menschen auf dem Rad zu erblicken. Gut aussehenden Menschen die Rad fahren zu begegnen ebenso, nicht weil Radfahrer/innen dort hässlich seien, ganz im Gegenteil, aber die wenigen Nadeln im Heuhaufen des Autoverkehrs zu sehen ist eine Kunst für sich.

Um so positiv überraschter war ich über das Blog Bike Fancy aus Chicago, eine Art „Chicago Cycle Chic“.

Darin tauchen etliche wunderschöne Frauen mit einem beneidenswerten Lächeln auf. Am liebsten würde ich sogar wieder nach Chicago aufbrechen. Aus der Ferne sieht halt alles noch schöner aus, denn ich muss ja nicht die Abgase einatmen. Wie auch immer, die bezaubernden Damen oben sind der Reihe nach:

  1. Laura
  2. Jessica
  3. April
  4. Lauren
  5. Boo  

Die Fotos wirken nicht zufällig so professionell, sie stammen allesamt von der Fotografin Martha Williams.

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