[Fahrrad-Favoriten]: Trek Farley Fatbike

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Schon wieder ist eine Woche um. Das bedeutet die nächste Ausgabe der [Fahrrad-Favoriten] Kolumne powered by Listnride.com – Dieses Mal geht auch ein Dankeschön an die Radforum-Community die ich meinerseits alle Jahre wieder belästige.

 

Inspiration vom Radforum

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Von Radforum.de stammt die Inspiration für den aktuellen Beitrag über das Fatbike Farley von Trek das wie in der Überschrift meines ersten Fatbike-Beitrags erwähnt auch im Sand oder im Schnee fährt und auch in den am häufigsten vorkommende Mischformen der beiden, sprich Matsch und allerlei unwegsames Gelände.

Das Fatbike an sich, ich berichtete bereits ist eine gelungene Mischung aus Mountainbike und Beachcruiser.

Es hat einen geradlinig geformten Rahmen wie ein herkömmliches Fahrrad und fährt dank der enorm dicken Reifen (daher „fat“) auch auf fast völlig zum Rad fahren ungeeignetem Bodenbelag. Trotz oder gerade wegen der besonders fetten Reifen gehört das Fatbike aber nicht unbedingt in die Berge.

 

Fatbikes vs Mountainbikes

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Ursprünglich waren wohl die ersten MTBs tatsächlich eher frühe Vorfahren der heutigen Fatbikes. Über die Jahrzehnte in denen Mountainbikes zunehme zu Stadträdern für Angeber wurden sind wohl auch die Reifen etwas weniger ausladend geworden. Schließlich sind SUVs ja auch nicht fürs Gelände sondern fürs Ego gebaut.

Nun also Back to the Roots. Trek ist nicht der erste Anbieter der Fatbikes auf den Markt bringt, aber mit Version 6 und 8 des Farley doch schon einer der Vorreiter bei den großen Produzenten. Zu Anfang waren vor Allem unbekannte Nischen-Hersteller die treibende Kraft des Fatbike-Trends doch mit Trek ist eine gestandene Weltmarke zur tragenden Säule des Marktes aufgestiegen.

Obgleich Trek eine bekannte Marke ist, ist das Trek Farley dennoch kein Fahrrad für den Massenmarkt.

Das fette Bike kostet nämlich mindestens ca. 1800 Euro aber auch gern knapp 4700 laut Listenpreise bei Trek selbst. Daher äußerten auch viele User im Radforum den Wunsch ein Fatbike gelegentlich fahren zu wollen oder zumindest aus zu probieren ohne gleich den Kaufpreis berappen zu müssen.

Dann hat sich erwiesen, das bereits ein Fatbike-Besiter aus Berlin das Trek Furley im selben Forum vorstellte und auch gern verleihen würde an Forumsmitglieder. Vielleicht kann er es auch über List-n-Ride tun. Wer weiß? Öffentlicher Druck würde dabei bestimmt helfen! Also bitte laut rufen!

 

Fatbike mieten? Fehlanzeige!

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*

International ist das Vermieten von Fatbikes schon ein einträgliches Geschäft. Ob im kanadischen Outback oder am Strand an der Südsee. In Berlin habe ich bislang noch keine Möglichkeit mitbekommen Fatbikes zu mieten trotz der offenbar großen Nachfrage. Möge sich das also bald ändern.

Ich selbst würde gerne ebenfalls diese Wintersaison ein Fatbike ausprobieren. Als Cruiser-Fahrer bin ich ja breite Reifen gewohnt und den entsprechend etwas höheren Kraftaufwand. Mein Cruiser mit dem breiten Lenker ist zwar bequem aber bei rutschigen Verhältnisse wie Schnee und Eis doch etwas instabil.

Der Kollege vom Bike-Magazin hat jedenfalls eindrucksvoll bewiesen, dass das Trek Farley besonders für den Winter geeignet ist auf immerhin 1200 Kilometern Strecke. Auch andere fahren damit im Schnee und stellen die Bilder gern online. Also der Winter kann gerne lang und kalt sein!

*Creative Commons Bild von RLEVANS

 

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